{"id":11386884,"date":"2011-04-15T00:00:00","date_gmt":"2011-04-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/alertdiver.eu\/unkategorisiert\/ohren-barotrauma-die-haeufigste-tauchverletzung\/"},"modified":"2011-04-15T00:00:00","modified_gmt":"2011-04-14T22:00:00","slug":"ohren-barotrauma-die-haeufigste-tauchverletzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alertdiver.eu\/de_DE\/artikel\/ohren-barotrauma-die-haeufigste-tauchverletzung\/","title":{"rendered":"Ohren-Barotrauma: Die h\u00e4ufigste Tauchverletzung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht &uuml;berraschend, dass das Barotrauma, die am h&auml;ufigsten auftretende Tauchverletzung, auch die meisten Fragen aufwirft, die Divers Alert Network gestellt werden. Gleichzeitig ist die Mehrheit der Mittelohr- Barotraumata eine der am einfachsten zu vermeidenden Tauchverletzungen. &nbsp;Wenn wir &uuml;ber ein Barotrauma sprechen, dann meinen wir damit eine druckbedingte Verletzung der weichen K&ouml;rpergewebe, die die luftgef&uuml;llten Hohlr&auml;ume des K&ouml;rpers auskleiden, zum Beispiel im Mittelohr und in den Nasennebenh&ouml;hlen. Obwohl die Beschwerden dort auftreten, haben die meisten Probleme ihren Ursprung in den Atemwegen, die diese luftgef&uuml;llten Hohlr&auml;ume mit dem Rachen verbinden. Diese mit einer Schleimhautmembran ausgekleideten R&ouml;hren dienen dem K&ouml;rper auf zweierlei Weise: Sie befeuchten die Luft, die durch die R&ouml;hren str&ouml;mt und sie helfen, den K&ouml;rper vor Fremdk&ouml;rpern wie Pollen und Bakterien zu sch&uuml;tzen, indem sie einen sch&uuml;tzenden Schleimfilm herstellen. Der Schleim f&auml;ngt diese Fremdk&ouml;rper auf und transportiert sie in den Rachen, wo sie geschluckt und von der Magens&auml;ure zersetzt werden. Eine gesunde, funktionst&uuml;chtige Schleimhaut ist der beste Schutz vor so &uuml;bertragenen Krankheiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r neue Taucher, kann der Druckausgleich in den Ohren einen gewaltigen Lernprozess darstellen. Die Meisten haben eine &auml;hnliche Erfahrung nur beim Fliegen oder einer Reise &uuml;ber die Berge gemacht. Einigen f&auml;llt es schwer, sich auf das Atmen durch den Lungenautomaten zu konzentrieren und dabei gleichzeitig nicht zu vergessen, den Druckausgleich in den Ohren durchzuf&uuml;hren, besonders w&auml;hrend der ersten paar Tauchg&auml;nge. Mit mehr Erfahrung wird es oft leichter. Aber sogar erfahrene Taucher k&ouml;nnen Probleme mit ihren Ohren haben. In der Tat kommen die meisten Anrufe, die DAN erh&auml;lt, von ebendiesen Tauchern. Vielleicht, weil es ihnen leichter f&auml;llt, druckbedingte Verletzungen als solche zu erkennen. Die meisten dieser Taucher leiden unter Allergien, Schnupfen oder anderen Viruskrankheiten, die zu einem Verschluss der angeschwollenen und entz&uuml;ndeten Schleimh&auml;ute oder einer Atemwegsverengung f&uuml;hren. Manche Tauchen leiden unter einer Verformung der Eustachischen R&ouml;hre (die das Mittelohr mit dem Rachen verbindet). Diese kann entweder verengt sein oder sie k&ouml;nnte durch chronische Ohrenentz&uuml;ndungen in der Kindheit oder Langzeitallergien vernarbt und folglich verdickt sein. Obwohl ein Hals-, Nasen-, Ohrenchirurg (HNO) manchmal einige aufliegende Narben operativ entfernen kann, ist eine OP nur selten die L&ouml;sung f&uuml;r eine Fehlfunktion der Eustachischen R&ouml;hre. Auch eine verlegte Nasenscheidewand oder eine gebrochene Nase k&ouml;nnen zu einer Unf&auml;higkeit f&uuml;hren, w&auml;hrend des Abstiegs beide Ohren gleichzeitig auszugleichen. Das Ergebnis ist ein Barotrauma.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vorbeugung<\/strong><br \/>Wenn du ein Barotrauma erlitten hast, musst du eventuell eine Pause vom Tauchen einlegen. Diese Art von Verletzung kann einen Druckausgleich im Mittelohr unm&ouml;glich machen und zu starken Schmerzen, einem Trommelfellriss oder noch schwerwiegenderen Verletzungen wie H&ouml;rverlust f&uuml;hren. Am besten entgehst du einem Barotrauma, indem du ihm vorbeugst. Das f&auml;ngt damit an, dass du die verschiedenen Methoden zum Druckausgleich in den Ohren lernst und dir die Zeit nimmst, diejenige zu entdecken, die bei dir am besten funktioniert. Es ist ratsam, dass neue Taucher alle bew&auml;hrten Druckausgleichstechniken lernen. Obwohl das Valsalva Man&ouml;ver die bekannteste und am einfachsten zu erkl&auml;rende Methode ist, funktioniert es doch nicht f&uuml;r jedermann. Au&szlig;erdem kann eine Methode die heute klappt, morgen vielleicht schon nicht mehr funktionieren. Zum Beispiel k&ouml;nnen die Eustachischen R&ouml;hren nicht mit dem Valsalva Man&ouml;ver ge&ouml;ffnet werden. In diesem Falle hilft es, w&auml;hrend des Schluckens den Kiefer hin und her zu bewegen. <\/p>\n<p><strong>Medikamente?<\/strong> <br \/>Obwohl ein operativer Eingriff bei Druckausgleichsproblemen meist nichts bewirkt (au&szlig;er wenn sie durch eine verlegte Nasenscheidewand oder Polypen verursacht werden) kann die bedachte Anwendung von entz&uuml;ndungshemmenden, antiallergischen und schleimhautl&ouml;senden Medikamenten hilfreich sein. Allerdings helfen nicht alle gleicherma&szlig;en. Um herauszufinden, was f&uuml;r dich am besten funktioniert, brauchst du etwas Geduld und musst vielleicht mehrere Mittel ausprobieren, bis du das Richtige findest. W&auml;hrend du zusammen mit deinem Arzt die ideale Dosierung und Anwendung ermittelst, solltest du auf die folgenden Punkte achten: Nasensprays k&ouml;nnen helfen, den Nasenschleim zu verringern, haben aber keinerlei Auswirkung auf die Eustachischen R&ouml;hren. Au&szlig;erdem kann es vorkommen, dass du nach f&uuml;nf bis sieben Tagen st&auml;ndiger Benutzung eine Toleranz entwickelst und das Mittel nicht mehr wirkt. Pseudoephedrin ist ein wirksames schleimhautl&ouml;sendes Mittel f&uuml;r die Nasennebenh&ouml;hlen und das Mittelohr, das von vielen Tauchern empfohlen wird. Es ist aber nicht f&uuml;r alle gleich wirksam. Befolge immer die Anweisungen bei der Einnahme von Medikamenten und achte auf die Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Medikamente wie Pseudoephedrin, die nicht bei Herzproblemen eingenommen werden sollten. Generell sollten Taucher ein neues Medikament ein oder zwei Tage vor dem Tauchgang ausprobieren. So kann das Medikament vollst&auml;ndig vom K&ouml;rper absorbiert werden und der Taucher hat genug Zeit, um eventuelle ungew&ouml;hnliche Nebenwirkungen zu bemerken. Wende dich an deinen Hausarzt wenn du mehrere Medikamente einnimmst, um herauszufinden, ob sie miteinander vertr&auml;glich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn alles gut geht, werden neue Taucher schnell zu Experten beim Druckausgleich in den Mittelohren und Nebenh&ouml;hlen. Vergiss nicht, dass saisonbedingte Allergien und Erk&auml;ltungen trotzdem zu Schwierigkeiten f&uuml;hren k&ouml;nnten. Eine laufende Nase oder ein V&ouml;llegef&uuml;hl und Schmerzen &uuml;ber den Augenbrauen und Wangenknochen &ndash; besonders wenn du dich vorn&uuml;ber beugst &ndash; k&ouml;nnen Anzeichen von Entz&uuml;ndungen und Infektionen der Atemwege sein und somit der Vorbote von Druckausgleichsproblemen. &nbsp;Obwohl sich die Symptome mit Medikamenten kurzzeitig aufl&ouml;sen k&ouml;nnen, kann das eigentliche Problem einer entz&uuml;ndeten und angeschwollenen Schleimhaut noch Tage oder Wochen nachdem die Hauptsymptome verschwunden sind bestehen. Es ist nicht ungew&ouml;hnlich, dass Probleme nach Erk&auml;ltungen und aller gischen Anf&auml;llen wiederkehren, wenn du zu fr&uuml;h wieder tauchen gehst. Druckver&auml;nderungen w&auml;hrend des Fliegens, Tauchens, Druckausgleichs oder dem kopf&uuml;ber Abtauchen beim Schwimmen, k&ouml;nnen die Eustachischen R&ouml;hren gen&uuml;gend verstopfen, um die Atemwege zu verschlie&szlig;en. Wenn das passiert, kann das entweder die Luft daran hindern, w&auml;hrend des Abstiegs in die Nebenh&ouml;hlen oder Mittelohren zu str&ouml;men (Ursache des sogenannten &bdquo;squeeze&ldquo;) oder es kann die Luft daran hindern, w&auml;hrend des Aufstiegs wieder auszutreten &#8211; ein Zustand, der als &bdquo;Umkehrblockierung&ldquo; bezeichnet wird.<\/p>\n<p><strong>Was wenn Du schon Symptome hast?<\/strong><br \/>Wenn du denkst, dass du schon ein Barotrauma erlitten hast, k&ouml;nnte es schwierig werden weiter zu tauchen. Tauchern sollte beigebracht werden, bei den ersten Anzeichen von Beschwerden in den Nebenh&ouml;hlen oder Mittelohren den Abstieg zu stoppen. Erzwungener Druckausgleich oder ein fortgesetzter Abstieg kann zu schwerwiegenderen Verletzungen f&uuml;hren, mitunter sogar H&ouml;rverlust. Bei den ersten Anzeichen von Druckausgleichsproblemen, egal ob in den Nebenh&ouml;hlen oder Mittelohren, sollten Taucher den Abstieg anhalten und wieder etwas aufsteigen bis sie den Druckausgleich durchf&uuml;hren k&ouml;nnen und keine weiteren Beschwerden versp&uuml;ren. Wenn das nicht hilft, ist es ein eindeutiges Zeichen daf&uuml;r, dass du den Tauchgang abbrechen solltest. Funktioniert es aber, dann kannst du langsam weiter abtauchen. Denk daran, dabei regelm&auml;&szlig;ig Druckausgleich durchzuf&uuml;hren. Benutze die Methode, die f&uuml;r dich am besten funktioniert. Denk daran: Schmerzen w&auml;hrend eines Tauchganges sind nicht normal, sondern deuten meist darauf hin, dass in irgendeinem luftgef&uuml;llten Hohlraum ein Vakuum entsteht. Blut oder Fl&uuml;ssigkeiten werden vom umliegenden Gewebe in den Hohlraum gezwungen und hindern die Luft daran beim Auftauchen wieder auszutreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider endet ein Tauchtag manchmal, weil der Druckausgleich in den Ohren nicht durchgef&uuml;hrt werden kann. Das Problem zu verleugnen oder den Druckausgleich zu erzwingen, ist keine L&ouml;sung. Die einzige Art weiter tauchen zu gehen, ist, dem verletzten Gewebe Zeit zu geben sich zu erholen und die richtigen Medikamente zu nehmen, um die Entz&uuml;ndung und Schwellung zu mindern. Das braucht seine Zeit. Normalerweise ein paar Tage aber unter Umst&auml;nden kann es mehrere Wochen dauern &ndash; besonders wenn die Verletzung beim Entstehen nicht richtig behandelt wird. In der Zwischenzeit solltest du nichts erzwingen. Sogar der zus&auml;tzliche Druck, der entsteht, wenn du etwas Schweres hebst, kann zu einer weiteren Verletzung f&uuml;hren. Ein sanfter Druckausgleich &ndash; den Kiefer hin- und her bewegen, um die Eustachische R&ouml;hre zu &ouml;ffnen &ndash; ist besser, und hilft den Druck im Mittelohr zu verringern. Generell gilt, sobald ein Taucher Beschwerden oder Schmerzen versp&uuml;rt, sollte er sich in Behandlung begeben. Der erste Schritt ist ein Besuch beim Arzt. <br \/><strong><br \/>Barotrauma vorbeugen<\/strong><br \/>Ein Barotrauma ist nicht nur die am h&auml;ufigsten auftretende Tauchverletzung, sie ist auch vermeidbar. Hier ein paar einfache Tipps.<\/p>\n<ul>\n<li>Tauche niemals, wenn du den Druckausgleich nicht durchf&uuml;hren kannst.&nbsp;<\/li>\n<li>Um einen Vorsprung zu erhalten, f&uuml;hre einen Druckausgleich durch, bevor du ins Wasser gehst.&nbsp;<\/li>\n<li>Wenn du Schwierigkeiten beim Druckausgleich hast, beende deinen Abstieg.<\/li>\n<li>Steige wieder etwas auf und versuche es noch einmal. Wenn du den Druckausgleich ohne Schmerzen durchf&uuml;hren kannst, dann steige langsam weiter ab. Wenn sich das Problem wiederholt, wiederhole den Vorgang. Wenn du den Druckausgleich nicht durchf&uuml;hren kannst, brich den Tauchgang ab.&nbsp;<\/li>\n<li>F&uuml;hre den Druckausgleich fr&uuml;hzeitig und h&auml;ufig durch.&nbsp;<\/li>\n<li>Versuche niemals einen Druckausgleich zu erzwingen.&nbsp;<\/li>\n<li>Tauche nur mit schleimhautabschwellenden Mitteln*, wenn dir diese den Druckausgleich erleichtern &ndash; nicht, wenn das die einzige M&ouml;glichkeit f&uuml;r dich ist, den Druckausgleich durchzuf&uuml;hren (dann handelt es sich um ein ernstes Problem) &ndash; und nur nachdem du das Medikament vorher au&szlig;erhalb des Wassers getestet hast und keine Nebenwirkungen auftraten.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die meisten Tauch&auml;rzte empfehlen, bei der Einnahme von Medikamenten, nicht tiefer als 24 Meter zu tauchen. Dadurch wird das Risiko von Stickstoffnarkose und eine m&ouml;gliche erh&ouml;hte Sauerstofftoxizit&auml;t, beim Tauchen mit Nitrox vermieden.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">* Lies bei rezeptfreien Medikamenten immer die Packungsbeilage f&uuml;r Einnahmehinweise und m&ouml;gliche Einschr&auml;nkungen. Achtung: Manche Arzneimittel sind nicht mit Nitrox vertr&auml;glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie k&ouml;nnen Tauchprofis helfen?<\/strong><br \/>Arbeite zusammen mit deinen Tauchern und bring ihnen alternative Druckausgleichsmethoden bei. Ein Ohren- oder Nebenh&ouml;hlen-Barotrauma kann bei jedem Taucher vorkommen, egal wie viel Erfahrung er oder sie hat. Probiere diese Druckausgleichsmethoden:&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Valsalva Man&ouml;ver<\/strong><br \/>Die am h&auml;ufigsten benutzte Methode zum Druckausgleich. Bei diesem Man&ouml;ver wird die Nase zugehalten und mit geschlossenem Mund sanft dagegen ausgeatmet. Das erh&ouml;ht den Druck im Rachen, was wiederum Luft durch die <strong>Eustachischen R&ouml;hren ins Mittelohr dr&uuml;ckt. Du solltest dieses Man&ouml;ver niemals erzwingen, da dadurch das Innenohr verletzt werden kann.<br \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><strong>Toynbee Man&ouml;ver<\/strong><br \/><\/strong>Hierbei wird die Nase verschlossen und gleichzeitig geschluckt. Die Eustachischen R&ouml;hren &ouml;ffnen sich kurzzeitig und lassen dadurch Luft ins Mittelohr. Diese Methode kann auch bei einer Umkehrblockierung angewendet werden.<strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><strong>Frenzel Man&ouml;ver&nbsp;<\/strong><br \/><\/strong>Bei dieser a-traumatischen Methode gelangt Luft ins Mittelohr indem du bei geschlossenem Mund und verschlossenen Stimmb&auml;ndern die Zunge nach hinten gegen den Gaumen presst. Dadurch wird Luft in die Nasenh&ouml;hlen und durch die Eustachischen R&ouml;hren gedr&uuml;ckt. <strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><strong>G&auml;hnen und Schlucken<\/strong><br \/><\/strong>Bei diesem einfachen Man&ouml;ver wird der Unterkiefer nach vorn geschoben und leicht ge&ouml;ffnet. Halte gleichzeitig die Lippen um den Lungenautomaten geschlossen und schlucke. &nbsp;<strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><strong>Den Kopf Neigen<\/strong>&nbsp;<br \/><\/strong>Bei vielen Tauchern l&auml;sst sich ein Ohr oft leichter ausgleichen als das Andere. Indem du den Kopf neigst, so dass das &bdquo;schlechte&ldquo; Ohr nach oben zeigt, wird die &Ouml;ffnung der Eustachischen R&ouml;hre getreckt und erleichtert so den &nbsp;Druckausgleich.<strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><strong>Mach beim &lsquo;Ohren und Tauchen&rsquo; Seminar mit<\/strong><br \/><\/strong>Obwohl sie eines der am wenigsten verstandenen K&ouml;rperteile sind, sind die Ohren doch auch eines der wichtigsten &ndash; besonders im Bezug aufs Tauchen. Das Au&szlig;enohr f&auml;ngt Ger&auml;usche auf und besch&uuml;tzt das Trommelfell. Das Mittelohr verarbeitet Ger&auml;usche und muss mit dem Umgebungsdruck ausgeglichen sein, ansonsten kann es verletzt werden. Das Innenohr kontrolliert unseren Gleichgewichtssinn. Jedes dieser drei Teile ist anf&auml;llig f&uuml;r Verletzungen. Dieses einst&uuml;ndige Seminar wurde als Grundlehrgang &uuml;ber die Funktionsweise der Ohren und die Dinge, die Taucher tun m&uuml;ssen, um sich um ihre Ohren zu k&uuml;mmern, entworfen. Dieses Programm macht dich keinesfalls zum Ohrenexperten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber es hilft Tauchern, ihre Ohren und was mit ihnen w&auml;hrend eines Tauchgangs passiert, besser zu verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><\/p>\n<hr>\n<p style=\"\"><\/p>\n<p style=\"\"><strong><span style=\"font-size: 18px;\">Der Autor<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"\">JOEL DOVENBARGER, Vizepr&auml;sident von DAN America Medical Services, arbeitet seit 1985 mit DAN. Seit 30 Jahren als Mediziner t&auml;tig, begann Dovenbarger seine Karriere 1976 als staatlich gepr&uuml;fter Krankenpfleger und fing 1982 am F.G. Hall Labor am Duke Medical Center mit hyperbarer und Tauchmedizin an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist nicht &uuml;berraschend, dass das Barotrauma, die am h&auml;ufigsten auftretende Tauchverletzung, auch die meisten Fragen aufwirft, die Divers Alert Network gestellt werden. 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