{"id":11386890,"date":"2012-07-15T00:00:00","date_gmt":"2012-07-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/alertdiver.eu\/unkategorisiert\/wenn-das-buddy-system-versagt\/"},"modified":"2012-07-15T00:00:00","modified_gmt":"2012-07-14T22:00:00","slug":"wenn-das-buddy-system-versagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alertdiver.eu\/de_DE\/artikel\/wenn-das-buddy-system-versagt\/","title":{"rendered":"Wenn das Buddy-System versagt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">One of the basic tenets of safe recreational diving is to always dive with a buddy. The theory is that a pair of divers can better manage difficult situations or emergencies than a single diver can. While this point can be argued, most divers as well as certification agencies subscribe to the buddy philosophy.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Despite this fact, incidents of divers becoming separated are not unusual. The sad truth is that whether consciously or by accident, divers can end up alone underwater during various phases of a dive, and sometimes the results can be disastrous. By understanding the issues of buddy separation, we can help prevent potentially dangerous situations from developing.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Taucher werden aus verschiedenen Gr\u00fcnden voneinander getrennt. In Bezug auf t\u00f6dliche Tauchunf\u00e4lle im Jahr 2003 offenbart der 2005 von DAN herausgebrachte Bericht Report on Decompression Illness, Diving Fatalities and Project Dive Exploration (Seite 82): &bdquo;Die Trennung von Tauchern war manchmal absichtlich geschehen, manchmal aus Versehen. In mindestens zwei F\u00e4llen k\u00f6nnte es sein, dass die Taucher in Panik gerieten, nachdem sie den Kontakt zu ihren Buddys verloren hatten. In vielen F\u00e4llen wurden die Partner aufgrund schlechter Sichtverh\u00e4ltnisse getrennt. In vier dieser Situationen starben beide Taucher.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tauchpartner sind oft mit Aktivit\u00e4ten besch\u00e4ftigt, die ihre ganze Aufmerksamkeit verlangen, und geben darum nicht genug auf den anderen acht. Wenn sich Taucher nur auf ihre Aufgabe unter Wasser konzentrieren, ist ein Versagen des Buddy-Systems wahrscheinlich. Wie wir sehen werden, spielen auch Umweltbedingungen, Ausr\u00fcstungsprobleme und die Einstellung eines Tauchers beim Verlust des Tauchpartners eine Rolle. Aber egal, was der Grund auch sein mag, das Getrenntwerden von Tauchpartnern kann das schwache Glied in der Tauchsicherheitskette sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schlechte Sicht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein solcher Fall trat ein, als zwei Taucher versuchten, einen versunkenen Au\u00dfenbootmotor zu bergen. Laut Bericht war der fragliche Taucher ein 45-j\u00e4hriger Mann, der seit f\u00fcnf Jahren seinen Open-Water-Tauchschein besa\u00df. Er war seit mehr als einem Jahr nicht mehr tauchen gewesen. Dennoch versuchten er und sein Freund, einen versunkenen Au\u00dfenbootmotor vom Grund eines Sees zu bergen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Offensichtlich wurden die beiden aufgrund der schlechten Sichtverh\u00e4ltnisse, die bei dem Tauchgang bestanden oder sich erst entwickelten, getrennt. Der Partner des Tauchers kam an die Oberfl\u00e4che zur\u00fcck, er selbst jedoch nicht. Als sein K\u00f6rper zwei Tage sp\u00e4ter aus einer Tiefe von 27 Metern geborgen wurde, stellte man fest, dass seine Flasche leer war. W\u00e4hrend unklar ist, was genau dem Taucher passierte, ist klar, dass er nicht in der Lage war, ein aufgetretenes Problem allein zu l\u00f6sen und ihm schlie\u00dflich die Luft ausging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Defekte und Fehlfunktionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Situation, die zur Separation von Tauchern f\u00fchren kann, sind Probleme mit der Ausr\u00fcstung, Defekte oder Fehlfunktionen. Wenn der f\u00fchrende Taucher in einem Paar seinen Buddy nicht gewissenhaft \u00fcberwacht, kann es sein, dass die Partner schnell getrennt werden, wenn der nachfolgende Buddy wegen eines Problems stoppen oder pausieren muss. Dies ist besonders bei schlechter Sicht der Fall. Bei folgendem Bericht befanden sich die Taucher in einem Kelpwald, der &ndash; wie auch der Dschungel an Land &ndash; ein Ort ist, an dem man sich leicht verirrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut DAN-Bericht hatte der 41-j\u00e4hrige Taucher, der im Besitz eines Advanced-Diver-Tauchscheins war, mit seinen Buddys mehrere Tauchg\u00e4nge in einem Kelpwald gemacht und dabei den ganzen Tag \u00fcber mit seiner Tarierung zu k\u00e4mpfen gehabt. Beim vierten Tauchgang des Tages trennte sich der Taucher von seinen Buddys und stieg auf. An der Oberfl\u00e4che angekommen rief er um Hilfe und verlor kurz darauf das Bewusstsein. Der DAN-Bericht sagt dazu: &bdquo;Tod durch Ertrinken als Folge einer Luftembolie. Die Autopsie ergab eine leichte Erkrankung der Koronararterie.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist auch hier unklar, welche Probleme der Taucher genau hatte und warum er sich von seinen Buddys trennte, aber er hatte ganz klar ein Problem, das er nicht allein l\u00f6sen konnte. W\u00e4re ein Partner bei ihm geblieben und h\u00e4tte ihm geholfen, h\u00e4tte das Ende anders aussehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das SOB-Syndrom<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In manchen F\u00e4llen trennen sich Taucher absichtlich von ihren Buddys. Das kann aus verschiedenen Gr\u00fcnden geschehen, zum Beispiel, weil ein Taucher seine Navigation \u00fcberpr\u00fcfen oder eine Aufgabe erledigen will, w\u00e4hrend sein Partner einen Sicherheitsstopp einlegt. Manchmal bleibt ein Taucher mit gr\u00f6\u00dferer Luftreserve auch noch unter Wasser, w\u00e4hrend die anderen den Tauchgang beenden. Je nach ihrer pers\u00f6nlichen Einstellung zum Thema Sicherheit finden manche Taucher eine genaue Partner\u00fcberwachung vielleicht auch nicht notwendig. Jedes Mal, wenn ein Taucher eine derartige SOB-Einstellung zum Thema Sicherheit einnimmt, geht er ein gro\u00dfes Risiko ein (SOB-Einstellung vom Englischen &bdquo;same ocean buddy&ldquo;: Es reicht aus, im gleichen Ozean zu tauchen, eine genaue \u00dcberwachung ist nicht n\u00f6tig).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war wahrscheinlich der Fall bei einem 52-j\u00e4hrigen Taucher, der sechs Jahre vor dem Unfall seinen Open-Water-Tauchschein abgelegt hatte. Er und sein Buddy waren beim Speerfischen und wurden nach etwa 15 Minuten getrennt. Der Buddy kehrte schlie\u00dflich zum Boot zur\u00fcck und fand sp\u00e4ter den betreffenden Taucher bewusstlos an der Oberfl\u00e4che treibend, mit einer leeren Flasche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der DAN-Bericht legt dar, dass der Taucher an einer Herzerkrankung litt und vor dem Tauchgang \u00fcber Engegef\u00fchle in der Brust geklagt hatte. Auch wenn als Todesursache Ertrinken festgelegt wurde, wird vermutet, dass ein Herzinfarkt zum Unfall beigetragen haben k\u00f6nnte. Es ist nicht sicher, ob ein aufmerksamerer Buddy diesen Taucher im Falle eines Herzinfarkts h\u00e4tte retten k\u00f6nnen, aber es lohnt sich, dar\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bei folgendem Bericht kann das SOB-Syndrom f\u00fcr das Ungl\u00fcck des Tauchers verantwortlich gewesen sein. Ein erfahrener 58-j\u00e4hriger technischer Taucher, erkundete mit seinem Rebreather ein Wrack auf 32 Metern Tiefe. Er war Teil eines Buddy-Teams mit vier Personen. Der DAN-Bericht erkl\u00e4rt: &bdquo;Vor dem Tauchgang hatte der Taucher \u00fcber Ersch\u00f6pfung geklagt. Er war am Vortag nicht mit den anderen Gruppenmitgliedern getaucht. W\u00e4hrend des Tauchgangs entschied er sich, alleine zu tauchen. Da er dies \u00f6fters tat, beunruhigte die Trennung von ihrem Buddy niemanden.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider ging etwas schief und der Taucher war nicht in der Lage, sein Problem allein zu l\u00f6sen. Es wurde zwar keine Autopsie durchgef\u00fchrt, aber es scheint, dass eine Herzrhythmusst\u00f6rung zum Tod des Tauchers beigetragen hatte.<br \/> Nachdem sein Leichnam geborgen wurde, ergab eine Untersuchung der Ausr\u00fcstung, dass sein Rebreather keine Luftreserve mehr hatte, seine Ersatzflasche aber noch voll war. Wieder m\u00fcssen wir uns fragen, ob die Anwesenheit eines Buddys den Ausgang dieser Geschichte ver\u00e4ndert h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein \u00e4hnlicher Unfall ereignete sich, als ein erfahrener 41-j\u00e4hriger Rebreather-Taucher unter Wasser blieb, nachdem die anderen Taucher aufgestiegen waren. Der Taucher, der eine ganze Bandbreite fortgeschrittener Tauchscheine wie einen H\u00f6hlentauchschein abgelegt hatte, geh\u00f6rte einer Gruppe an, die von einem Tauchkreuzfahrtschiff aus tauchen ging. Er hatte f\u00fcr den fraglichen Tauchgang anscheinend keinen zugeteilten Buddy. Es scheint, als h\u00e4tte sich der Taucher bewusst entschieden, alleine weiter zu tauchen, nachdem die anderen ihren Tauchgang beendet hatten. Der DAN-Bericht offenbart, dass der Taucher &bdquo;die Gewohnheit hatte, noch weiter zu tauchen, nachdem die anderen Taucher das Wasser l\u00e4ngst verlassen hatten. Er hatte w\u00e4hrend der Kreuzfahrt bereits mehrere Tauchg\u00e4nge gemacht, die bis zu zwei Stunden dauerten.&ldquo; Der Mann tauchte von seinem letzten Tauchgang nicht mehr auf und sein K\u00f6rper wurde nie gefunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&bdquo;Sicherheits&ldquo;-Stopps in flachem Wasser<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erfahrene Taucher und vor allem technische Taucher, bei denen die Dekompression besonders wichtig ist, sehen es oft als &bdquo;Standardprozedur&ldquo; an, allein im flachen Wasser einen Sicherheits- oder Dekostopp einzulegen. Es kann sein, dass sie im Wasserbereich so nah an der Oberfl\u00e4che kaum oder keine Gefahr vermuten. Wie dieser n\u00e4chste Unfall zeigt, k\u00f6nnen ernsthafte Probleme auch auftreten, w\u00e4hrend man bei einem Sicherheitsstopp im flachen Wasser darauf wartet, auftauchen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Fall handelt es sich um einen 40-j\u00e4hrigen, \u00e4u\u00dferst erfahrenen technischen Taucher, der gerade einen Nachttauchgang in einem Steinbruch mit einem Rebreather und Nitrox hinter sich gebracht hatte. Zw\u00f6lf Taucher hatten an dem Tauchgang insgesamt teilgenommen. Die Sicht war schlecht und alle zw\u00f6lf hatten am Ende des Tauchgangs einen Sicherheitsstopp eingehalten. Am Ende des Sicherheitsstopps kamen alle Taucher bis auf den betreffenden Mann zur\u00fcck an die Oberfl\u00e4che. Er wurde sp\u00e4ter reaktionslos auf f\u00fcnf Metern Tiefe gefunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Gerichtsmediziner befand auf Tod durch Ertrinken, aber eine Untersuchung des Rebreathers ergab, dass dieser schlecht gewartet war und nicht richtig funktionierte. Laut dem DAN-Bericht &bdquo;befand sich Kohlendioxidabsorptionsmittel im Ger\u00e4t, der Sauerstoffsensor war falsch eingesetzt worden und funktionierte nicht richtig und das Sauerstoffzuflussventil war zum Teil blockiert, so dass der Zufluss um 75 % reduziert war. Au\u00dferdem waren mehrere Verbindungen locker.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn die schlechte Wartung des Rebreathers und die daraus folgende Fehlfunktion des Ger\u00e4ts die Ursache f\u00fcr diesen Unfall gewesen sein k\u00f6nnten, h\u00e4tte ein aufmerksamer Buddy dieses Problem vielleicht bemerkt und dem Taucher lebensnotwendige Hilfe bieten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Tauchen in Gefahrensituationen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei anspruchsvollen Bedingungen werden Taucher oft beim Einoder Ausstieg von ihren Buddys getrennt. Auch wenn die Taucher in folgendem Bericht nicht verletzt wurden, zeigt ihre Geschichte deutlich, wie eine potentielle Gefahrensituation aussehen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Gruppe von drei Tauchern machte einen Tagestauchgang an einer Bohrinsel etwa 20 Meilen vor der K\u00fcste Louisianas. Es war M\u00e4rz und die oberen Wasserschichten in dieser Gegend waren stark verschlammt vom zuflie\u00dfenden Wasser des Mississippi. Die Sicht im Oberfl\u00e4chenbereich betrug weniger als 0,7 Meter. Das Oberfl\u00e4chenwasser war so tr\u00fcbe, dass kein Licht unter die Frischwasserschicht durchdringen konnte und man in den unteren, klaren Wasserschichten Tauchlampen ben\u00f6tigte. Die Taucher hatten geplant, entlang des Fu\u00dfes der Bohrinsel nach unten und durch die Schicht mit der schlechten Sicht hindurch zu tauchen. Falls sie getrennt w\u00fcrden, wollten sie sich im klaren Wasser weiter unten treffen. Das Wasser an der Oberfl\u00e4che war rau und beim Einstieg lag eine starke Oberfl\u00e4chenstr\u00f6mung vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Abstieg hatte zwei Taucher Probleme und kehrten schlie\u00dflich zum Tauchboot zur\u00fcck. Der dritte Taucher schaffte es, durch die tr\u00fcbe Schicht hindurch zu tauchen, und wartete im klaren Wasser auf einer Tiefe von 15 Metern auf seine zwei Buddys. Nachdem er etwa zehn Minuten gewartet hatte, begann er die Gegend um den Fu\u00df der Plattform nach den zwei Tauchern abzusuchen. Als er sie nicht finden konnte, beschloss er, dass etwas passiert sein m\u00fcsste, tauchte wieder auf und traf die anderen Taucher am Boot wieder an. Gl\u00fccklicherweise ging nichts schief, aber h\u00e4tte der &bdquo;Solotaucher&ldquo; ein Problem gehabt, h\u00e4tte er es vollkommen alleine l\u00f6sen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine \u00e4hnliche Situation aus den DAN-Akten endete t\u00f6dlich. In diesem Fall ging ein 56-j\u00e4hriger Mann mit Nitrox-Zertifikat als Buddy in einem von zwei Buddypaaren von einem Kreuzfahrtschiff aus tauchen. Laut DAN-Bericht &bdquo;machten die Taucher Drifttauchg\u00e4nge in einer starken Str\u00f6mung. Beim zweiten Tauchgang des Tages wurden beide Buddyteams getrennt. Der Verstorbene und sein Buddy wurden schon vor dem Abstieg getrennt. Sie waren die letzten Taucher, die von Bord gingen und der Buddy des Verstorbenen tauchte ohne seinen Partner ab. Der Taucher kehrte nicht zum Boot zur\u00fcck und sein K\u00f6rper wurde nie gefunden. Seine Flasche und seine Boje wurde meilenweit von seiner letzten bekannten Position entfernt gefunden.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie diese Berichte zeigen, sollten Taucher besonders vorsichtig sein in Situationen, in denen sie sich unter Wasser treffen m\u00f6chten. Anspruchsvolle Bedingungen nahe oder an der Oberfl\u00e4che k\u00f6nnen einen &bdquo;gestrandeten&ldquo; Buddy in gro\u00dfe Schwierigkeiten bringen. Oft finden Taucher auch nach dem Auftauchen schwierigere Bedingungen vor als unter Wasser, und zusammen zu bleiben kann in so einem Fall lebenswichtig &ndash; aber auch schier unm\u00f6glich &ndash; sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei unserem letzten Fall handelt es sich um eine 29-j\u00e4hrige Taucherin mit einem Advanced-Open-Water-Tauchschein, die seitdem sie den Schein drei Jahre zuvor abgelegt hatte weniger als 20 Tauchg\u00e4nge gemacht hatte. Sie war gerade mit einem Buddy beim Tauchen, als etwas schief ging. Dem DAN-Bericht zufolge &bdquo;kamen [die Taucherin] und ihr Buddy weit vom Boot entfernt zur\u00fcck an die Oberfl\u00e4che und beschlossen, zur\u00fcck zu schwimmen. Der Buddy hatte wenig Luft \u00fcbrig und beide Taucher waren ersch\u00f6pft. Sie wurden getrennt und der Buddy wurde einige Stunden sp\u00e4ter an der Oberfl\u00e4che gerettet. Der K\u00f6rper der Verstorbenen wurde nie gefunden, man fand lediglich einen Teil ihrer Ausr\u00fcstung 13 Tage sp\u00e4ter.&ldquo;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Unf\u00e4lle zeigen, dass auch zu Beginn oder beim Auftauchen am Ende eines Tauchgangs etwas falsch laufen kann. Um sicher zu gehen, dass niemand zur\u00fcck bleibt, sollten Taucher versuchen, sich m\u00f6glichst streng an das Buddy-System zu halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Buddy-System kann eine entscheidende Gr\u00f6\u00dfe in der Sicherheitsgleichung beim Sporttauchen darstellen. Indem wir uns bei allen Phasen unseres Tauchgangs auf dieses wichtige Element konzentrieren, k\u00f6nnen wir das Risiko eines m\u00f6glichen Ungl\u00fccks verringern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>So kann man die Trennung von Buddys vermeiden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Buddy-System stellt ein ausschlaggebendes Element bei der Sicherheit des Sporttauchens dar. Versagt es, k\u00f6nnen Leben auf dem Spiel stehen. Beherzige folgende Tipps, um die Trennung von deinem Buddy zu vermeiden:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bedenke beim Planen eines Tauchgangs m\u00f6gliche Risiken, die die Trennung von deinem Buddy bewirken k\u00f6nnten. Stelle sicher, dass die Ziele der Taucher, ihre Ausr\u00fcstung und die Umgebung, in der sie tauchen, das Buddy-System nicht beeintr\u00e4chtigen. Unterschiedliche Ziele, eine nicht zusammen passende Luftversorgung und zu anspruchsvolle Bedingungen k\u00f6nnen zur Buddy-Trennung f\u00fchren.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Gehe nicht davon aus, dass der Tauchgang an einem Punkt an oder unter der Oberfl\u00e4che beginnt. Er beginnt genau dann, wenn ihr euch ins Wasser begebt.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Gehe beim Tauchen in einer Gruppe nicht davon aus, dass jeder sich um den anderen k\u00fcmmert: Jeder Taucher sollte einen zugeteilten Buddy haben und auf diesen genau aufpassen<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Vermeide Tauchpl\u00e4ne, bei denen Buddys unabh\u00e4ngig voneinander arbeiten m\u00fcssen. Ablenkung f\u00fchrt oft zur Trennung.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Wenn ein Taucher f\u00fchrt und der andere folgt, sollte der f\u00fchrende Taucher niemals einfach nur annehmen, dass der andere Taucher auch folgt. Haltet beim Tauchen immer Blick- oder K\u00f6rperkontakt.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Gehe nicht davon aus, dass der Tauchgang bereits zu Ende ist, wenn ihr den Sicherheitsstopp erreicht habt. Er ist erst vorbei, wenn alle Taucher das Wasser verlassen haben.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>One of the basic tenets of safe recreational diving is to always dive with a buddy. 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